Eine eigene Fernsehsendung machen? Wie das geht, lernten nun interessierte Schülerinnen und Schüler in einem wirklich produktiven und professionellen Workshop, den Lehrer Marcel Klier organisierte und begleitete: In drei Tagen vollzogen sie alle Schritte von der Idee bis zum endgültigen Schnitt. Angeleitet und geschult wurden sie bei diesem zdi-Projekt von Medienprofis: Marius Reichert und Michael Osterhaus machten die Jugendlichen sowohl mit der journalistischen Arbeitsweise als auch mit den technischen Geräten wie Kamera, Mikrofon und Computer vertraut und gaben ihnen viele wertvolle Tipps. So lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem, welche Wirkungen unterschiedliche Kamerapositionen haben, wie man durch verschiedene Kameraeinstellungen einen Beitrag abwechslungsreicher gestalten kann und wie man Interviews führt und filmt.
Der Beitrag, der am Ende ihrer Arbeit steht, behandelt drei Themen, die die Schülerinnen und Schüler, aber auch viele andere Menschen in Soest im Alltag beschäftigen: Zunächst geht es um das Handyverbot an der Schule und das sogenannte Handyhotel, das seit dem vergangenen Herbst in unserer Schule eingeführt ist. In Interviews schildern Schüler und Lehrer ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Meinungen zu der Regelung.
Auch in der Innenstadt recherchierte und filmte die Gruppe: Die Umgestaltung des Potsdamer Platzes und die damit verbundene Baustelle stellt Passanten und Geschäfte vor Herausforderungen. Hierzu konnten sie sogar den Pressesprecher der Stadt Soest, Herrn Bottin, vor Ort interviewen.
Mit dem Thema KI und ihrem wachsenden Einfluss auf den Unterricht packte sie ein weiteres „heißes Eisen“ an: Im Beitrag nehmen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und auch eine KI-Experte dazu Stellung, wie sie KI nutzen und welche Chancen und Risiken mit ihrer Nutzung verbunden sind.
Als am Ende des dritten Workshoptages das fertige Ergebnis präsentiert wurde, waren alle Teilnehmenden begeistert und stolz. Organisator Marcel Klier war vom Workshop und der Arbeit der Jugendlichen begeistert: „Es ist wirklich spannend, die Arbeit der Jugendlichen außerhalb des regulären Unterrichts zu beobachten und zu sehen, was sie im Rahmen eines solchen Workshops auf die Beine stellen können.“
Und auch Medienprofi Marius Reichert lobte die Gruppe: „Das ist ein absolut gelungener Beitrag geworden. Die Jugendlichen haben wirklich tolle Arbeit geleistet.“
Wer sich von der Qualität des Beitrags überzeugen möchte, kann das ab sofort tun: Den fertigen Beitrag können alle Interessierten unter diesem Link in NRWision finden.
Viel Spaß beim Anschauen!







