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   ...... Besuch des Zoos in Münster

Evolution der Primaten, Thema im Zentralabitur - Erfahrungen der Jahrgangsstufe 13 hautnah im Allwetterzoo Münster

Woher kommen wir und wohin gehen wir? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Biologieunterrichts der Jahrgangsstufe 13 an der Hannah-Arendt-Gesamtschule Soest mit den Fachlehrerinnen Frau Fernkorn und Frau Dr. Kirsch. Die Evolution der Primaten und damit die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist ein Thema im Zentralabitur NRW. In diesem Zusammenhang wurde Fachliteratur gewälzt. Neue Methoden aus der Biochemie wurden zur Analyse herangezogen und Stammbäume erstellt und kritisch beurteilt. Um einen praktischen Einblick in die Welt der Primaten zu erhalten, haben wir einen Ausflug in den Allwetterzoo Münster gemacht. In Zusammenarbeit mit der Verhaltensforschung der Universität Münster durften wir an einer fachkundlichen Führung zu unserem Thema teilnehmen.

Angefangen haben wir mit einem Blick auf den Stammbaum der Primaten. Dabei wurde klar, dass man Affen in Altwelt- (Afrika) und Neuweltaffen (Amerika) aufteilt. Zuerst waren wir im Menschenaffenhaus, wo wir Feuchtnasenaffen kennen gelernt haben; die schwarzweißen Varis und die Kattas. Leider konnten wir uns auf diese Tiere nicht so sehr konzentrieren, da wir die Schimpansen und Gorilla ein paar Meter weiter viel interessanter fanden, doch mit ihnen sollten wir uns erst später beschäftigen. Weiter ging es mit den geschwänzelten Altweltaffen, den schwarzweißen Guerezas, die überhaupt keine Kälte mögen und deshalb die ganze Zeit direkt vor dem Glas, das sie von den Besuchern trennt, auf der Heizung saßen. Sie sind nicht scheu und haben uns ebenso inspiziert, wie wir sie. Am schönsten war, dass sie zwei kleine Babys hatten, die sie sich immer wieder gegenseitig geklaut und im Wechsel gekuschelt haben. Im Haus der "Niederen Affen" sahen wir zum Beispiel die Mandrills, eine Affenart die aussieht wie Rafiki aus dem "König der Löwen", und die Kapuzineraffen, eine Affenarten, die zur Neuen Welt gehört. Zurück im Menschenaffenhaus hatten wir nun endlich Gelegenheit, die Affenarten, die für uns am nahsten stehen, zu begutachten: Die Orang-Utans, die Gorillas und die Schimpansen. Die Orangs, ein Männchen, zwei Weibchen und ein Baby, saßen relativ träge nur in ihren Baumhäusern. Das ist typisch, da sie Einzelgänger mit ruhigen Gemütern sind. Die Gorilla und Schimpansen haben da mehr geboten. Ein Gorillamännchen (etwa 1, 80 Meter groß) ist ein paar Mal gegen die Scheibe gesprungen und hat sich gefreut, wenn alle schreiend aufgesprungen sind. Irgendwie müssen sich die Tiere ja ihren Alltag versüßen. Das Gorilla-Weibchen hatte ein Baby, doch das hat sie uns leider nicht vorgestellt, sondern ist in ihrem Haus geblieben. Auch die Schimpansen haben eine große Show geboten, indem sie von einem Baum zum anderen gesprungen sind.

Nach der Führung durch die Welt der Affen, hatten wir noch die Möglichkeit, die anderen Tiere zu beobachten, die Elefanten zu füttern und zu streicheln und eine Show der Delphine und Robben im Delphinarium zu sehen. Da es so kalt war, haben sich viele von uns aber nicht mehr so viele Tiere angesehen, sondern sich erstmal im Zoo-Restaurant aufgewärmt. Danach haben wir noch eine Ausstellung im LWL Museum für Naturkunde in Münster mit dem Namen "Vom Faustkeil zum Mikrochip - Evolution des Menschen" besucht. Gezeigt wurde dort, was durch genaue Beobachtung der Menschenaffen über den Ursprung menschlichen Denkens und Handelns gelernt werden kann.


Ina Dören und Regina Gemerling, Jahrgangsstufe 13

Hier einige Impressionen aus dem Zoo:

Besuchergruppe Elefanten

Papageien Streichelzoo

Schimpanse

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