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   ...... Autorenlesung

Uli Potofski zu Gast beim fünften Jahrgang

Schüler beim Arbeiten

"Bayern-Fans, für euch ist die Vorstellung schon an dieser Stelle beendet", neckte Ulli Potofski die 120 Schüler der fünften Jahrgangsstufe der Hannah-Arendt-Gesamtschule, und schon war der Bann gebrochen. Der gebürtige Gelsenkirchener stellte nicht nur sein neues Buch "Locke und der Voodoo Zauber" vor, sondern gab den Zehn- bis Zwölfjährigen einen Einblick in die Welt eines Kinderbuch-Autors und Journalisten. Obwohl der 58-Jährige nicht mehr so präsent im Fernsehen ist wie zu seiner Zeit als Sportchef bei RTL war er den meisten Kindern wegen seiner anderen Aktivitäten als Autor, Hörbuch-Produzent aber auch Kommentator von Bundesligaspielen auf Sky bekannt. Besonders allerdings als Kommentator der Domino-Show. Mit "Ulli, Ulli"-Rufen hatten sie ihn begrüßt und natürlich durften die Bayern- und auch BVB-Fans dem "Schalke-Sympathisanten" weiter lauschen.

"Zum Bücherschreiben muss man recherchieren, Fantasie haben und auch manchmal übertreiben", nannte Potofski drei Grundregeln, um als Autor erfolgreich zu sein. So weilte er für sein letztes Buch einige Zeit in den Townships, den Armenvierteln von Johannesburg, um die Umstände, in denen die Menschen dort leben müssen, richtig beschreiben zu können. "Das war nicht ganz ungefährlich", blickt er zurück.

Mit nachgemachten Geräuschen, lebhaften Erzählungen und sogar einer gestellten Radioreportage, wobei er die Schüler Johannes und Nicola mit einbezog, begeisterte er die 120 Hörer, die er bei der Erzählung aus seinem ersten Roman mit Locke sogar zum lauten Torjubel animierte.

Und dann stand er Rede und Antwort und scheute auch nicht vor der Beantwortung vor solch privaten Fragen zurück wie "Wie lange haben sie ihren Bierbauch?" Die Antwort kam locker: "Das ist kein Bierbauch, sondern eher ein Snickers-Bauch. Ich trinke kein Bier, esse aber gern etwas Süßes." Auf die Frage, ob er reich sei, gab sich Potofski nachdenklich und zufrieden: "Ja, weil ich gesund bin, oft machen kann, was ich möchte und viel Spaß in meinem Leben habe." Spaß hatten sie alle, die Schüler und auch Potofski, der sein Mittagessen anschließend gemeinsam mit den Schülern in der schuleigenen Mensa einnahm.

Foto: Anzeiger / Peter Dahm

Wek

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