In Meinerzhagen liegt doch der Hund begraben - das wurde uns vor der Klassenfahrt warnend zugeraunt.
Aber - wir hatten bestes Wetter und die Gegend war herrlich. Also: Raus aus der hellhörigen Herberge und rein ins Abenteuer. Die Atta-Höhle war schon auf der Hinfahrt ein erstes Highlight. Die vielen Formen der Stalagtiten, Stalagmiten und Stalagmaten und die verschiedenen "Vorhänge" aus Kalkstein im Berg regten unsere Phantasie gewaltig an: Eisbär und Specht, Krokodil und Prinzessin - man musste nur schauen.
Nach dem Mittagessen galt es dann das Zentrum Meinerzhagens zu erkunden und dabei Kontakt zu Einheimischen aufzunehmen (weil das Quiz ohne Hilfe nicht zu schaffen war).
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Am Abend bewanderten wir dann erst einmal das riesige Jugendherbergsgelände, wo es am nächsten Tag (für die 6.1) ein Diskus-Spiel zu bewältigen galt. Und obwohl manch einer mit der Wurfscheibe nicht so recht umzugehen wusste, haben sich doch alle engagiert und Spaß dabei gehabt - nur die nassen Füße ließen sich nicht verhindern. Die Socken gaben dann den Zimmern ein passendes Aroma.
Weil das Freibad in dieser Woche noch geöffnet hatte, konnten wir uns am Nachmittag dort austoben. Eine Staffel, bei der die Mitschwimmer am Ende ein T-Shirt austauschen mussten, brachte alle in richtige Wettkampfstimmung und machte gute Laune (klare Gewinner: 6.3). Am Abend waren wir im Wald und konnten bei schönstem Sternenhimmel und fast Vollmond wohl eine der schönsten Nächte des Jahres genießen.
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Am Mittwoch stand das Freilichtmuseum in Hagen auf dem Programm. Und da gibt es vieles Sehenswertes und für alle Schüler, sowie Mitmachprogramme, so dass wohl jeder zufrieden zurück gefahren ist.
Abends mussten wir dann lernen, dass man nicht nur einen Haufen Holz sammeln muss, sondern dass dieser auch behutsam geschichtet sein will, wenn ein echtes Lagerfeuer daraus werden soll, an dem auch Stockbrot gar wird. Und hinterher braucht es eine Feuerwache ... Am letzten Tag haben wir dann den Wald und den Bach gründlicher inspiziert.
Nachmittags hat dann die 6.3 noch einmal den Ort erobert und die 6.1 hat allerlei Spiele erledigt, wobei die Schaukelpferde auch mal zu dritt und mal von den Lehrerinnen geritten werden mussten ... Einfach war auch das Buchstabensuchspiel im Wald nicht - obwohl das Lösungswort BLUMENTOPF doch wohl nicht wirklich schwer war. Aber wenn die Buchstaben durcheinander geraten sind, braucht doch manch einer länger.
Am Abend schloss sich dann ein von einem Schüler souverän moderiertes "Wetten, dass" , eine Preisverleihung und eine Disco an. Danach fielen alle ins Bett und träumten von zu Hause und ihrem Fernseher.
Also - wir haben den Hund ruhen lassen und trotzdem viel Spaß gehabt.
Irmgard Fischer