Die Hannah Arendt Gesamtschule versteht sich als gesunde und bewegte Schule. Sie orientiert sich in ihren Strukturen, in ihren Konzepten und in ihrem Handeln an einem umfassenden Gesundheitsbegriff.

„Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen. Erfolgreiches Lernen unterstützt die Gesundheit. Erziehung und Gesundheit sind untrennbar.“ Desmond O’Byrne (Leiter der Abteilung für Gesundheitsförderung, WHO/Genf)

Gemäß diesem Grundsatz hat sich die Hannah Arendt Gesamtschule auf den Weg gemacht die Qualität von Bildung durch verschiedene Facetten der gesundheitlichen Situation aller an der Schule Beteiligten zu steigern. Sie orientiert sich hierbei auch den „Referenzrahmen Schulqualität NRW“.

Unsere Bausteine der gesundheitsfördernden Schulentwicklung im Überblick:

- Rhythmisierung des Ganztags
Durch einen Wechsel von Lern-, Übungs- und Freizeitphasen strukturieren wir den Schulalltag kind-, altersgemäß und lernfördernd.        

- Fördern und fordern einer gesunden Lebensweise
Wir vermitteln Fachkompetenzen, wie man sich zum Beispiel gesund ernährt, wie gut es für die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit ist, sich zu bewegen und wie man Konflikte und Stress bewältigt.

- Klare Regeln für das Zusammenleben
Wir pflegen einen vertrauensvollen, kommunikativen und respektvollen Umgang miteinander. Das Schulklima ist geprägt von Anerkennung, Respekt und Unterstützung. Dies sind Fundamente für eine positive Lern- und Arbeitsatmosphäre. Um dies zu erreichen, sind klare Vereinbarungen getroffen worden, die mit Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen entwickelt wurden und immer wieder evaluiert werden. Eltern und Lehrer tragen gemeinsam die Verantwortung für eine erfolgreiche Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Schule.

- Klare Kommunikationsstrukturen in einer Teamschule
Das Miteinander von Schülerinnen, Schülern, der Lehrerinnen, Lehrern und Eltern ist von einer Kommunikationskultur geprägt, die unsere Schule zu einem Lern- und Lebensraum macht, in dem die Wertschätzung jedes Einzelnen und von Gruppen ein tragendes Fundament darstellt. Durch die Strukturen innerhalb der Teamschule fördern wir Entscheidungsprozesse und eröffnen Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume.

- Förderung einer guten Unterrichtsatmosphäre
Wir fördern eine Unterrichtsatmosphäre, die geprägt ist durch ein gutes soziales Miteinander und der fachlichen Förderung und Forderung des Einzelnen und der Gruppe.

- Den Einzelnen und die Gruppe im Blick
Dieser Grundsatz ist das tragende Element in unserem Schulalltag und fordert uns im Schulalltag ständig heraus. Nur wenn uns dies gelingt, entlassen wir mündige Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulzeit mit dem für sie bestmöglichen Schulabschluss.

- Demokratie und Partizipation
Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrerinnen und Lehrer und Eltern sollen unterstützt und ermutigt werden, sich aktiv mit ihren Lebens-, Arbeits- und Lernbedingungen auseinanderzusetzen und diese konstruktiv mitzugestalten.

- Schülerinnen und Schüler engagieren sich sozial
Die Schüler engagieren sich für ihre Schule und übernehmen Eigenverantwortung. „Geben und Nehmen“ ist der Grundgedanke, der die Arbeit beflügelt.

- Unterrichtspartitur – Verbindlichkeiten im schulinternen Lehrplan 
Verbindliche Absprachen über den Unterricht in den einzelnen Fächer und die Planung fächerverbindender Vorhaben im Jahrgang geben den einzelnen Lehrerinnen und Lehrer eine klare Orientierung im Schulalltag. Gestaltungsspielräume der einzelnen Lehrkraft sind in diesem Rahmen möglich.

- Fortbildungen zum Thema Gesunde Schule
Die Förderung der psychischen Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Lehrerinnen und Lehrer steht im  Kontext von Schulentwicklung und Qualitätsmanagement.  Es geht um eine gemeinsame Verantwortung in der Verbesserung und Veränderung der Verhältnisse, die in Schulen vorzufinden sind. Das Thema „Gesunde Schule – Lehrergesundheit“ wird daher kontinuierlich, in gewissen zeitlichen Abständen, in der Fortbildungsplanung berücksichtigt.

 Leitsätze gesunde SchuleBildung und Gesundheit im Überblick