Der Übergang von der Grundschule zur Hannah-Arendt-Gesamtschule: Wir beantworten die Fragen der Eltern
Wie können wir die Hannah-Arendt-Gesamtschule kennenlernen?
- Sie können sich die Schule am Tag der offenen Tür anschauen, der immer am letzten Samstag im November stattfindet.
Hier können Sie sich auch beraten lassen.
- In der Woche darauf gibt es in unserer Schule einen Informationsabend, an dem sich Grundschuleltern Informationen
von Gesamtschuleltern und -Schülern über die neue Schule holen können.
- Natürlich können Sie sich auch auf unserer Homepage umsehen um einen ersten Eindruck von der Schule zu erhalten.
Was müssen wir zur Anmeldung mitbringen?
- Sie benötigen drei Dinge:
- Eine Geburtsurkunde des Kindes
- Das Halbjahreszeugnis des 4. Schuljahres mit der Empfehlung für den Besuch der weiterführenden Schule
(haben Sie von der Grundschule bekommen)
- Den Anmeldeschein der Grundschule
- Schön wäre es, wenn Sie auch Ihr Kind zur Anmeldung mitbrächten.
- Übrigens: Jedes Kind hat die gleichen Aufnahmechancen. Sie hängen nicht von dem Tag ab, an dem Sie ihr Kind anmelden.
Wann erhalte ich Bescheid, ob mein Kind angenommen wurde?
- Am Ende der Woche nach der Anmeldewoche erhalten Sie Bescheid, ob Ihr Kind angenommen werden konnte.
Auch ggf. Absagen werden dann zugestellt, damit Sie Ihr Kind rechtzeitig an einer anderen Schule anmelden können.
Ab Ende Mai erfahren Sie auch, in welche Klasse Ihr Kind gehen soll, so dass Sie schon Kontakt zu MitschülerInnen
und Eltern aufnehmen können.
Wie werden die Kinder aus gleichen Grundschulklassen aufgeteilt?
- Kleinere Gruppen aus der gleichen Grundschulklasse können auch bei uns in die gleiche Klasse eingeteilt werden.
Größere Gruppen teilen wir auf, um eine mögliche Cliquenbildung zu verhindern.
- Bei der Anmeldung können Sie Wünsche äußern, mit wem Ihr Kind in die gleiche Klasse gehen soll.
Wie wird mein Kind in die Schule eingeführt?
- Am Samstag von den Sommerferien findet für unsere neuen SchülerInnen ein Kennenlernfest in unserer Schule statt.
Hier wird ihnen schon ihre neue Klasse, ihre KlassenlehrerInnen, die neuen MitschülerInnen und auch unsere Mensa vorgestellt.
- In den ersten zwei Wochen ist das Schwerpunktthema im Unterricht "Wir lernen uns kennen", so dass die neue Umgebung
und die vielen neuen Gesichter schnell vertraut werden.Dazu gehören auch eine Schulrallye, ein Besuch unserer Bibliothek
und Probegänge zu den Bushaltestellen.
- Zur Eingewöhnung haben die neuen SchülerInnen des 5. Schuljahres in der ersten Schulwoche nur bis 13.00 Uhr Unterricht;
erst in der zweiten Woche beginnt dann der Ganztagsunterricht.
- In der ersten Woche gehen alle SchülerInnen einmal mit ihren KlassenlehrerInnen zum Probeessen, um den gesamten Ablauf
beim Essen kennenzulernen.
- Jede Klasse bekommt auch zwei SchülerInnen aus dem 10. Jahrgang als Paten, die speziell für diese Aufgabe ausgebildet
wurden. Sie können den "Neuen" gute Tipps geben und helfen auch, wenn Konflikte auftreten sollten. Sie sind regelmäßig
in den Pausen in ihren Patenklassen anwesend.
- In der 4. oder 5. Schulwoche machen die neuen SchülerInnen mit ihren KlassenlehrerInnen eine dreitägige
Kennenlernfahrt. Einer der Paten nimmt auch an dieser Klassenfahrt teil.
Wie können die Eltern den Übergang auf die neue Schule begleiten?
- Für die Eltern gibt es an dem Donnerstag vor dem Kennenlernfest einen Elternabend mit den Eltern und den KlassenlehrerInnen
der neuen Klasse Ihres Kindes. Hier bekommen Sie wichtige Informationen für die Begleitung Ihres Kindes an unserer Schule.
- Besuchen Sie regelmäßig die Informationsveranstaltungen und pädagogischen Elternabende, dort erhalten Sie weitere
Details zur Konzeption der Schule und insbesondere wertvolle Hinweise, wie Sie den Schulalltag Ihrer Kinder
unterstützen können.
- Zum leichteren Einstieg ist es hilfreich, wenn Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ein- oder zweimal abgehen oder fahren,
damit klar ist, welchen Weg Ihr Kind einschlagen und welchen Bus es ggf. nehmen muss.
- Jedes Kind erhält bei uns einen Schulplaner, in den wichtige Dinge von Hausaufgaben bis zu Elterninformationen
eingetragen werden. Schauen Sie regelmäßig in diesen Planer und nutzen Sie ihn auch, um mit den Lehrern zu kommunizieren.
Was bietet die Schule noch, um den neuen SchülerInnen einen guten Einstieg zu geben?
- Die neuen KlassenlehrerInnen planen auf einer zweitägigen Fortbildung detailliert die Übergangsphase der Kinder,
damit sie optimale Unterstützung für die neuen SchülerInnen bieten können.
- Die Schule ist als Teamschule organisiert, das bedeutet, dass Ihr Kind nur mit einer kleinen Zahl von Lehrern zu
tun hat, die zudem noch möglichst lange in dieser Klasse unterrichten.
- In der Regel hat jede Klasse zwei KlassenlehrerInnen, die nach Möglichkeit viel Unterricht in ihrer Klasse abdecken.
Auch dadurch ist ein Eingewöhnen an der anfangs doch recht großen neuen Schule schnell möglich.
- Nach dem ersten Vierteljahr werden Konferenzen abgehalten, zu denen auch die GrundschullehrerInnen Ihres Kindes
eingeladen werden. Hier besprechen wir, wie der Einstieg Ihres Kindes an unserer Schule gelaufen ist und erhalten
oft noch wertvolle Tipps zu unseren SchülerInnen.
Was müssen wir noch beachten?
- Für viele Kinder ist der Ganztagsunterricht anfangs eine große Umstellung. Rechnen Sie bitte damit, dass Ihr Kind in den
ersten Wochen eventuell müde aus der Schule kommt und zu Hause erst eine Entspannungsphase braucht.
Nach unseren Erfahrungen haben sich die Kinder aber meist nach dem ersten Vierteljahr an den Ganztag gewöhnt.
Wir freuen uns auf unsere neuen Schüler und Schülerinnen und wünschen einen guten Start.
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